Landingpage erstellen – so bauen Sie eine erfolgreiche Landingpage

Landingpages gehören zu den wichtigsten Instrumenten im Online-Marketing und werden oft eingesetzt, um Leads und Verkäufe zu erzielen. Doch für die Erstellung einer guten Landingpage mit möglichst hoher Conversion gibt es vieles zu beachten. Vom Aufbau, den enthaltenen Elementen, der Auswahl passender Bilder oder Videos, der Gestaltung der Response-Elemente und des Call-to-Action, bis zum konkreten Wording (Text) der Landingpage – es muss viel richtig gemacht werden, um eine erfolgreiche Landingpage zu bauen. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie selbst eine Landingpage erstellen.

Lesezeit: 14 Minuten

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Inhalt dieses Artikels:

  • 1. Was ist eine Landingpage?
  • 2. Wofür braucht man Landingpages?
  • 3. Aufbau und Elemente einer Landingpage
  • 4. Anleitung zum Landingpage selbst erstellen – alle Schritte

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1. Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine spezielle Unterseite einer Internet-Präsenz, also eine einzelne Seite, die eigens für ein bestimmtes Ziel erstellt wurde. Dies besteht darin, mit Hilfe der Landingpage entweder einen sogenannten Lead zu generieren oder direkt einen Kaufabschluss zu erzeugen. Um dies zu erreichen, wird die Landingpage konkret und nur auf dieses eine Ziel hin optimiert, um hierdurch einen möglichst hohen Anteil von Besuchern der Seite im Sinne des Ziels handeln zu lassen, also mit der Seite eine möglichst gute Conversion-Rate zu erzielen.

Beispiele für die Ziele einer Landingpage:

  • eine Newsletter-Anmeldung zu generieren
  • eine Registrierung auf der Website hervorzurufen
  • einen PDF-Download gegen Preisgabe einer E-Mail-Adresse zu generieren
  • eine Bestellung von Infomaterial auslösen
  • die Anmeldung zu einem Webinar auslösen
  • Buchung eines Online-Kurses auslösen
  • das Abschicken eines Rückruf-Service-Formulars zu erreichen

Der Traffic zur Landingpage (also die Besucherströme dorthin) wird dabei eigens dafür kanalisiert, dh. es werden gezielt bestimmte Besucher-Gruppen zur Landingpage gelotst, etwa indem eine bezahlte Online-Werbekampagne – zB. in Form von Facebook-Werbung oder Google Ads – so eingestellt wird, dass ein Klick auf die bei Facebook bzw. Google geschaltete Werbe-Anzeige zu der betreffenden, dafür vorgesehenen Landingpage führt.

2. Wofür braucht man eine Landingpage?

Der Einsatz von Landingpages bietet viele Vorteile und ist daher unerlässlich im Online-Marketing.

Denn mit einer Landingpage erreicht man eine viel bessere Conversion-Rate, da die Seite (Landingpage) speziell auf den eingehenden Besucherstrom, dessen Zielgruppe und Kontext des Besuchs, sowie das jeweilige Conversion-Ziel optimiert ist.

Zum anderen lässt sich dadurch eine Segmentierung nach Besucherströmen umsetzen. Versendet man zB. einen E-Mail-Newsletter, so kann man mit moderner E-Mail-Marketing-Software die Empfänger-Liste nach verschiedenen Merkmalen sortieren, also jeden einzelnen Empfänger nach vorher festgelegten Kriterien einem Segment zuordnen und anschließend in den Newsletter-Ausgaben Links zu jeweils verschiedenen Landingpages ausspielen, ausgerichtet daran, welchem Segment der jeweilige Newsletter-Empfänger angehört.

Auch lassen sich mittels Landingpages A/B-Tests durchführen. So könnte man eine Werbeanzeige zB. bei Facebook, Instagram oder Google schalten, die daraus resultierenden Klicks abwechselnd auf verschiedene Landingpages schicken, und jeweils messen, welche der Landingpages die beste Conversion erzielt (und anschließend nur noch diese nutzen).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man Landingpages also braucht, um das eigene Online-Marketing viel feiner aussteuern zu können, und um damit durch eine bessere Zielgruppenansprache und optimierbare Conversion-Rates den Mittel-Einsatz zu reduzieren, bzw. weil sich durch Landingpages bei gleichem Mittel-Einsatz mehr Erfolge in Form von mehr Leads und / oder Umsätzen erzielen lassen.

3. Aufbau und Elemente einer Landingpage

Die folgende Aufzählung der Elemente der Landingpage und deren Aufbau ist nicht in Stein gemeißelt, sprich: Je nach Art, Ausrichtung, Zweck, Kontext und Zielgruppe Ihrer Landingpage müssen ggf. nicht alle der genannten Elemente in Ihrer Landingpage vorkommen.

Überlegen Sie daher stets individuell für jede einzelne Ihrer Landingpages, welche Elemente darin enthalten sein sollen.

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Elemente einer Landingpage:

  • 1. Überschrift
  • 2. Unterüberschrift
  • 3. Branding
  • 4. Call-to-Action (CTA)
  • 5. Response-Element
  • 6. Haupt-Text
  • 7. Fotos, Grafiken, Illustrationen, Videos oder animierte GIFs.
  • 8. Vertrauensbildende Elemente
  • 9. Social Proof-Elemente
  • 10. Nennung von Personen (inklusive Foto)
  • 11. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • 12. Dringlichkeitsgefühl erzeugen
  • 13. Dynamische Elemente
  • 14. Kontaktinformationen
  • 15. Link zu Impressum und Datenschutzhinweis
  • 16. Link zur Startseite oder Folge-Landingpage

Betrachten wir im folgenden die genannten Landingpage-Elemente etwas näher ..

1. Überschrift der Landingpage

Die Überschrift auf der Landingpage ist sehr wichtig, denn sie ist nicht nur das erste, was der Besucher sieht. Sie muss zudem Interesse und Neugier wecken, zum Kontext der Traffic-Herkunft passen und idealerweise auch schon die Vorteile und den Nutzen des Angebotes kommunizieren.

2. Unterüberschrift

Damit ist eine kurze Passage aus zwei bis vier Sätzen gemeint, welche die Überschrift ergänzt und erweitert. Hier kann man bereits in prägnanter Form etwas mehr zum Angebot schreiben und bekommt damit die Chance, den Leser weiter für die Landingpage zu interessieren und so überhaupt auf dieser zu halten.

3. Branding

Damit ist die Platzierung des eigenen Logos innerhalb der Landingpage unter Branding-Gesichtspunkten gemeint. Dies unterstützt die Markenbildung und bildet Vertrauen, insbesondere wenn Ihre Marke bereits allgemein oder zumindest innerhalb der Zielgruppe der Landingpage eine gewisse Bekanntheit hat.

4. Call-to-Action (CTA) der Landingpage

Der Call-to-Action (CTA) gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Landingpage und muss entsprechend sorgfältig ausgewählt bzw. formuliert werden – hierbei zählt wirklich jedes einzelne Wort.

5. Response-Element

Damit ist der Bereich (meist in Form eines Web-Formulars) gemeint, der dem Nutzer ermöglicht, zB. seine E-Mail-Adresse oder Adresse für den Bezug von Infomaterial einzugeben und seine Angaben abzuschicken, also der Bereich, in dem der Nutzer letztlich die für die Landingpage gewünschte Conversion auslöst. Der Call-to-Action bildet dabei mit dem Response-Element eine Einheit, die sich deutlich und plakativ vom Rest der Seite abheben sollte.

6. Haupt-Teil (Text)

Damit ist der Haupt-Teil der Landingpage gemeint, also der Bereich mit dem längsten Text, in welchem das Angebot erklärt wird, auf dessen Vorteile und Nutzen eingegangen wird und ggf. Bedenken zerstreut werden.

7. Fotos, Grafiken, Illustrationen, Videos oder animierte GIFs.

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – so heißt es völlig zutreffend im Volksmund. Eine Landingpage sollte daher ein bis zwei sorgfältig ausgewählte, aussagekräftige und passende Bilder aufweisen. Als Bild kommen dabei – je nach Zweck und Zielgruppe der Landingpage – sowohl Fotos, als auch Grafiken (zB. Infografiken) oder Illustrationen in Frage.

Alternativ oder ergänzend können auch Videos in eine Landingpage eingebunden werden. Ebenso in Betracht gezogen werden können animierte GIFs, mit denen sich schnell und einfach animierte Clips erstellen lassen, wodurch nicht aufwendig ein Video gedreht werden muss.

8. Vertrauensbildende Elemente auf der Landingpage

Um den Besucher einer Landingpage dazu zu bringen, dass er dem Call-to-Action folgt und somit das Conversion-Ziel der Landingpage zu erfüllen, muss als Voraussetzung dafür bei dem Besucher Vertrauen in das Angebot bzw. dessen Anbieter bestehen oder hervorgerufen werden.

Hierfür ist es wichtig, vertrauensbildende Elemente in die Landingpage einzubauen.

Dies können beispielsweise sein:

  • Referenzen
  • Garantien
  • Qualitäts-Siegel
  • Zertifizierungen
  • Gewonnene Preise oder Auszeichnungen
  • Nennung von Mitgliedschaften in renommierten Organisationen oder Verbänden

9. Social Proof-Elemente auf der Landingpage

Beim sogenannten „Social Proof“ macht man sich das psychologische und soziale Phänomen zunutze, dass Menschen in Entscheidungssituationen gerne das Verhalten anderer kopieren, weil dieses, offenbar im Rahmen eines gewissen Herdenverhaltens, als angemessen bzw. richtig empfunden wird.

Um dies auszulösen, ist es erforderlich, dass auf der Landingpage Elemente präsentiert werden, die jenen social proof belegen.

Zum Social Proof im Online-Marketing bzw. auf einer Landingpage können zB. dienen:

  • Testimonials
  • Bewertungen von Kunden
  • Erfahrungsberichte von Nutzern
  • Social Plugins (Einbettung zB. von eigenen Facebook-Posts mit vielen Kommentaren)
  • Nennung von prominenten Nutzern
  • Zitate von Experten (die das Angebot positiv darstellen oder gar empfehlen)
  • Nennung von Nutzerzahlen („schon über 1.800 Nutzer“ oder „bereits über 700 Downloads“)
  • Erwähnung von Besprechungen des Angebotes in renommierten Medien oder Fachmagazinen (zB. „Bekannt aus Focus, SPIEGEL und der Lebensmittel Zeitung.“)
  • Fallbeispiele

10. Nennung von Personen (inklusive Foto)

Ein weiterer Aspekt, der bei einer Landingpage für zusätzliches Vertrauen sorgen und damit die Conversion-Rate erhöhen kann, ist das Präsentieren konkreter Personen aus den Reihen des Anbieters. Man kann also überlegen, eine Person aus der Firma auf der Landingpage einzubinden, samt Benennung ihrer Funktion sowie einem Foto.

Ein solches „Gesicht zeigen“ gibt der Landingpage zudem eine persönliche Note, und dem Besucher wird dadurch der Eindruck vermittelt, dass nicht nur ein anonymer Anbieter, sondern auch eine Person hinter diesem Angebot steht bzw. dazu steht, die bereit ist, ihre persönliche Reputation damit zu verbinden.

Diese Vorgehensweise ist natürlich insbesondere dann nicht nur sinnvoll, sondern sogar unerlässlich, wenn es darum geht, mit der Landingpage ein Angebot zu promoten, das von einer Einzelperson erbracht wird, wie zB. einem Consultant oder es darum geht, ein Produkt zu bewerben, dessen Reputation mit einer Einzelperson verbunden wird, z.B. ein Fachbuch.

11. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wenn die Landingpage als Ziel hat, für ein eher teures und erklärungsbedürftiges Angebot zu werben, kann es sinnvoll sein, darauf auch eine kleine Liste häufig gestellter Fragen (FAQ) einzubinden, in denen auf übliche oder mögliche Fragen der Zielgruppe eingegangen wird und somit – als Nebeneffekt – auch das Angebot weiter erklärt wird.

💡 Praxistipp von OnlineMarketer.de

Wenn Sie auf Ihrer Landingpage FAQ einbauen, dann würde dies normalerweise eine Menge Platz auf der Seite beanspruchen, was nicht gut ist und alle Besucher mit einer Menge Text konfrontieren würde – und zwar selbst diejenigen Besucher, welche die FAQ gar nicht ansehen möchten. Daher empfehlen wir, die FAQ gegebenenfalls als Aufklapp-Menü umzusetzen, also derart, dass die FAQ gar nicht angezeigt werden, sondern erst bei einem Klick auf „Häufig gestellte Fragen (FAQ)“ die Fragenliste erscheint, noch ohne die zugehörigen Antworten, wobei erst ein Klick auf eine Frage die entsprechende Antwort – und nur die – aufklappen lässt.

12. Dringlichkeitsgefühl erzeugen

Ein weiterer, gut funktionierender psychologischer Trick bei der Konzeption einer erfolgreichen Landingpage ist der Einbau von Aussagen, die beim Besucher ein Dringlichkeitsgefühl erzeugen. Dies kann geschehen, indem durch Angabe einer Frist (zB. „Angebot gültig bis Freitag, 12:00 Uhr“) ein gewisser Zeitdruck erzeugt wird, oder durch die Limitierung des Angebots (zB. „Kostenloses Beratungsgespräch für die ersten 200 Interessenten“), also durch Knappheit.

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Eine Frist sollten Sie nicht einfach nur benennen ("nur gültig bis zum 14. Mai"), sondern über einen Countdown-Timer die Restlaufzeit dynamisch anzeigen und herunterzählen lassen. Und falls Sie durch ein limitiertes Angebot die Dringlichkeit erzeugen möchten, dann analog ebenso nicht starr benennen („500 Stück, solange Vorrat reicht“), sondern besser dynamisch die verbliebene Zahl angeben und herunterzählen („Noch 374 Stück verfügbar“) lassen.

13. Dynamische Elemente

Eine Website sollte – falls möglich – auch dynamische Elemente aufweisen, die den Besuchern (möglichst in Echtzeit) anzeigen, wie stark das Angebot von anderen Besuchern bereits genutzt wurde bzw. aktuell wird. Dies zahlt auf das bereits erwähnte „social proof“ ein und kann zudem helfen, das ebenso bereits behandelte Dringlichkeitsgefühl erzeugen.

Ein Beispiel hierfür wäre die Fluggesellschaft Easyjet – falls Sie dort schon einmal nach einem Flug gesucht haben, ist Ihnen vielleicht die kleine Animation aufgefallen, die dabei angezeigt wird und die zB. lautet: „27 Personen sehen sich gerade diese Strecke an“.

Auch in Online-Shops kommt dieses Konzept einer dynamischen Anzeige mittlerweile oft zum Einsatz, indem es dort zB. neben einem Produkt heißt: „7 Käufe in den letzten 24 Stunden“.

Wie Sie etwas Derartiges auch für Ihre Landingpage umsetzen möchten, hängt es vom Einzelfall und Ihrem konkreten Angebot ab, welche Messgröße und Aussage Sie dafür konkret nehmen. Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – achten Sie aber darauf, dass beides für Ihre Zielgruppe und das Conversion-Ziel der betreffenden Landingpage relevant sind.

14. Kontaktinformationen

Kontaktinformationen sollten Sie auf Ihrer Landingpage auch vorhalten, da Sie für Vertrauen sorgen. Allerdings nicht prominent platziert und ausgeschrieben, sondern nur unter einem kleinen Link („Kontakt“), der ein entsprechendes Popup mit Kontaktinformationen oder Chatfenster öffnet.

15. Link zu Impressum und Datenschutzhinweis

Auch eine Landingpage hat zumindest die grundlegenden rechtlichen Informationen vorzuhalten bzw. zu verlinken. Daher sollten auch Links zum gesetzlich vorgeschriebenen Impressum sowie der Datenschutzerklärung am Ende der Landingpage vorhanden sein.

16. Link zur Startseite oder Folge-Landingpage

Da eine Landingpage auf jegliche überflüssige Navigationselemente verzichten sollte, um die Besucher nicht abzulenken und auf das Conversion-Ziel der Landingpage zu konzentrieren, es allerdings einige Besucher gibt, die wissen wollen, wer hinter dem Angebot steht und dafür zu der Homepage oder restlichen Teilen der Internet-Präsenz gelangen möchten, bietet es sich an, das Logo mit einem Link zur Homepage zu verknüpfen.

Hierdurch ist beides gewährleistet: Einerseits keine überflüssige Navigation bzw. Links, andererseits die Möglichkeit für interessierte Besucher, dennoch andere Bereiche der Internet-Präsenz zu erreichen.

Auch kann es sinnvoll sein, diesen Link (vom Logo ausgehend) nicht mit der eigentlichen Homepage zu verknüpfen, sondern zu einer weiteren Folge-Landingpage zu leiten, die auf Kontext und Zielgruppe der ersten Landingpage (von der der Traffic kommt) abgestimmt ist. Spätestens von dort aus sollte dann allerdings die „normalen“ Homepage und restliche Internet-Präsenz erreichbar sein.

Anleitung zum Landingpage selbst erstellen

Bevor Sie mit der mit der Konzeption Ihrer Landingpage beginnen, machen Sie sich noch mal bewusst, dass es dabei auf alles ankommt – selbst vermeintliche Kleinigkeiten und Details sind relevant und können die Conversion massiv beeinflussen, zum Guten wie Schlechten!

Landingpage erstellen lassen

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Die Erstellung Ihrer Landingpage sollten Sie mit folgenden Schritte angehen:

  • 1. Ziel der Landingpage festlegen
  • 2. Zielgruppe festlegen
  • 3. Kontext des Besucherstroms berücksichtigen
  • 4. Länge der Landingpage festlegen
  • 5. Elemente der Landingpage auswählen
  • 6. Welche Personen ggf. einbinden?
  • 7. Call-to-Action (CTA) festlegen
  • 8. Text der Landingpage verfassen
  • 9. Reduktion überflüssiger Inhalte und Links
  • 10. Aufbau der Landingpage festlegen
  • 11. Design festlegen
  • 12. Landingpage bauen
  • 13. SEO-Aspekte der Landingpage beachten
  • 14. Danke-Seite berücksichtigen

1. Ziel der Landingpage festlegen

Jede Landingpage sollte nur ein einziges Conversion-Ziel haben, um so gut wie möglich zu funktionieren und eine optimale Conversion-Rate zu erzielen. Der Besucher soll dabei eine ganz spezielle, vorab definierte Aktion ausführen – dies und nur dies ist das Ziel der Landingpage!

Überlegen Sie daher im ersten Schritt, inwiefern der Besucherstrom der Seite konvertieren soll, das heißt, was das konkrete Ziel der Landingpage ist, also zB. das Auslösen einer Terminvereinbarung, einer Reservierung, das Anfordern von Infomaterial oder die Eingabe einer E-Mail-Adresse.

Die gesamte Landingpage, von der Konzeption, dem Call-to-Action (CTA) bis zu sämtlichen sonstigen Details müssen Sie anschließend darauf ausrichten, dieses eine Ziel möglichst gut zu unterstützen.

2. Zielgruppe festlegen

Im zweiten Schritt müssen Sie die Zielgruppe der Landingpage festlegen.

Dies hört sich zwar selbstverständlich an, allerdings muss sich diese Berücksichtigung der Zielgruppe tatsächlich konkret auf der Landingpage widerspiegeln, indem deren einzelnen Bestandteile, also etwa die darauf eingesetzten Bilder, Texte und der Call-to-Action darauf ausgerichtet sind.

Machen Sie dabei allerdings nicht den Fehler, einfach nur ihre bereits vorhandene Zielgruppen-Definition zu verwenden, sondern überlegen sich, ob der Besucherstrom auf der betroffenen Landingpage nicht davon abweicht oder enger gefasst ist.

Beispiel:

Angenommen, Sie sind Baumaschinen-Hersteller und haben Einkäufer von großen Baufirmen als Zielgruppe. Wenn Sie nun bei LinkedIn eine Anzeige schalten für ihr neues Produkt, das – von ihrer normalen Zielgruppe abweicht – als Zielgruppe private Bauherren hat, die selbst an ihrem Eigenheim Bauleistungen erbringen, dann achten Sie darauf, Ihre für diese Anzeige erstellte Landingpage nicht auf ihre übliche Zielgruppe (der Einkäufer in großen Baufirmen) auszurichten – sondern eben auf die Privatpersonen mit Eigenheim.

3. Kontext des Besucherstroms berücksichtigen

Bei der Konzeption der Landingpage sollten Sie auch berücksichtigen, woher der Traffic dorthin kommt.

Wenn etwa der Klick zur Landingpage aus einem YouTube-Video stammt, kann es sinnvoller sein, auf der Landingpage ebenso ein Video einzusetzen. Kommt der Besucher hingegen von LinkedIn, so kann man eher von einem beruflichen Nutzer ausgehen, der nicht die Zeit aufbringen kann, sich ein Video anzusehen, sondern das Angebot schon durch ein schnelles Überfliegen des Textes der Landingpage erfassen können möchte.

Wenn der Klick hingegen von einer Werbung bei Instagram herrührt, sollten Sie darauf achten, auf der Landingpage besonders gute Bilder bzw. Fotos vorzuhalten.

Der Kontext des Besucherstroms zur Landingpage sollte jedenfalls stets bei ihrer Konzeption mit berücksichtigt werden, indem deren Bestandteile wie zB. Text, Bilder / Videos und ggf. selbst der CTA entsprechend daran angepasst werden.

4. Länge der Landingpage festlegen

Grundsätzlich muss auch die Entscheidung getroffen werden, ob die Landingpage eher kurz und knapp gehalten werden soll, oder aber eine lange Landingpage mit viel Text erstellt wird.

Welche Länge Sie wählen sollten, hängt immer von der Zielgruppe, dem Conversion-Ziel der Landingpage, vor allem aber davon ab, wie teuer und erklärungsbedürftig das durch die Landingpage beworbene Angebot ggf. ist.

Als Faustregel gilt, dass man die Landingpage umso länger halten sollte, je teurer und erklärungsbedürftiger das Angebot ist. Im Gegenzug kann man die Landingpage kurz und knapp halten, falls es sich um ein eher günstiges Angebot handelt oder mit der Landingpage zum Beispiel nur eine E-Mail-Adresse gesammelt werden soll.

5. Elemente der Landingpage auswählen

Weiter oben haben wir die Elemente genannt, aus denen eine erfolgreiche, gut konvertierende Landingpage bestehen sollte – wobei im Einzelfall nicht alle davon vorkommen müssen. Im nächsten Schritt sollten Sie demnach auswählen, welche der Elemente Sie für Ihre zu bauende Landingpage verwenden möchten.

6. Welche Personen ggf. einbinden?

Wir hatten erwähnt, dass die Nennung einer Person auf der Landingpage sinnvoll sein kann. Sofern Sie sich dafür entschieden haben, müssen Sie nun klären, wer das ist, welches Foto der Person dafür verwendet wird und mit welcher Funktionsbezeichnung die betreffende Person auf der Landingpage benannt wird.

7. Call-to-Action (CTA) festlegen

Der Call-to-Action (CTA) gehört zu den wichtigsten Elementen auf jeder Landingpage, weshalb Sie ihn mit allergrößter Sorgfalt auswählen sollten, da damit der ganze Erfolg der Landingpage steht und fällt (die konkrete Formulierung eines guten und erfolgreich funktionierenden CTA ist eine Wissenschaft für sich und wird in unserem Online-Marketing-Blog demnächst in einem eigenen Artikel näher behandelt).

Achten Sie darauf, dass der CTA zur Zielgruppe und dem Conversion-Ziel passt, und richten Sie den kompletten Rest der Landingpage daran aus, da der CTA letztlich das Ziel der Landingpage sehr pointiert zusammenfasst. Und wenn Sie den CTA an mehreren Stellen Ihrer Landingpage einbauen, dann halten Sie ihn unbedingt – wortgenau – identisch (über die ganze Seite hinweg).

8. Text der Landingpage verfassen

Damit ist der eigentliche Text der Landingpage gemeint, in dem Sie die Vorteile und den Nutzen Ihres Angebotes kommunizieren, und dieses ggf. näher erklären, sofern es sich um ein komplexes Produkt (bzw. Dienstleistung) handelt.

Achten Sie dabei aber darauf, die Besucher nicht durch zu lange Textblöcke abzuschrecken, sondern lockern Sie – falls Sie eine Landingpage mit relativ viel Text konzipieren (müssen) – den Text auf, indem Sie ihn gut strukturieren, zB. indem Sie Teile bzw. Absätze davon farblich abheben oder in seitlich neben dem mittigen Haupt-Text platzierten, abgesetzten Kästen unterbringen.

Allgemein sind die Grundsätze webgerechten Schreibens (kurze Absätze, viele aussagekräftige Zwischenüberschriften) auch und gerade auf Landingpages sehr wichtig und sollten von Ihnen beim Texten unbedingt beachtet werden.

Der Text muss auch von der Tonalität zu den Zielen und der Zielgruppe der Landingpage passen – selbst (vermeintliche) Kleinigkeiten wie zB. die Frage, ob der Besucher geduzt oder gesiezt werden solle, müssen geklärt werden.

💡 Praxistipp von OnlineMarketer.de

Normalerweise wird auf jeder Landingpage alles sehr positiv und so dargestellt, dass möglichst viele potentielle Besucher überzeugt werden und letztlich konvertieren. Ein Trick, der psychologisch wirkt, ist in Abkehr davon auf der Landingpage ausdrücklich auch aufzuzählen, für wen das Angebot nicht passt. Dies lässt Sie authentisch und offen erscheinen – als Unternehmen, das von sich aus klarstellt, dass es eben nicht für jeden sinnvoll ist, das Angebot zu nutzen. Hinzu kommt, dass im Gegenzug all diejenigen, die nicht zu denjenigen gehören, denen abgeraten wird, umso mehr darin bestärkt werden, dass es für sie passt!

9. Reduktion überflüssiger Elemente Inhalte und Links

Eigentlich sollten Sie – schon aus Branding-Gesichtspunkten – die Landingpage optisch Ihrer sonstigen Website-Struktur anpassen.

Allerdings sollte eine Landingpage – um den Besucher nicht von deren Inhalt und Conversion-Ziel abzulenken – nur das Notwendigste aufweisen und jegliche überflüssige Information, unnötige Elemente und Links vermeiden. Daher müssen Sie auch klären, was von den sonstigen Bestandteilen Ihrer Website von der Landingpage gestrichen wird, also nicht dort erscheinen soll.

💡 Praxistipp von OnlineMarketer.de

Wir empfehlen, alles zu entfernen, was nicht unbedingt notwendig ist um das Ziel der Landingpage zu unterstützen. Dazu gehört somit die komplette Navigation der Seite, aber auch etwaige Social Media-Links. Das einzige, was erhalten bleiben sollte, ist ein Link zur Homepage, der allerdings im Logo „versteckt“ werden sollte (wie oben erläutert).

10. Aufbau der Landingpage festlegen

In diesem Schritt geht es um die Strukturierung der Landingpage, also die Anordnung und Reihenfolge der Elemente auf der Seite. Achten Sie dabei unbedingt auch auf einen guten Flow für mobile Nutzer.

Besonders wichtig auf der Landingpage, die mit der sorgfältig ausgewählten Überschrift und ggf. Unterüberschrift beginnen sollte, ist die Platzierung und Gestaltung des Call-to-Action (CTA).

Oft wird dabei der Fehler gemacht, dass dieser erst im unteren, zunächst nicht sichtbaren Bereich der Seite platziert wird. Das sollte unbedingt vermieden werden – der CTA sollte im sogenannten „Above-the-Fold“-Bereich bereits erscheinen, sodass jeder Besucher direkt schon nach dem Aufruf der Seite, ohne dafür zuerst scrollen zu müssen, den CTA im Blickfeld hat!

Des weiteren sollte der Call-to-Action nicht nur ein einziges mal auf der Landingpage vorkommen, sondern einmal oben (Above-the-Fold) und ein zweites mal ganz unten am Schluss der Seite. Sollte die Landingpage sehr lang sein, kann der CTA sogar noch öfter vorkommen, also auch mehr als zwei mal.

Wichtig ist außerdem, den CTA möglichst groß und plakativ (zB. farblich abgesetzt) darzustellen. Für den Besucher muss tatsächlich der Eindruck entstehen, dass der Call-to-Action mit das Wichtigste der ganzen Seite ist, und alle Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden soll.

In der Regel hat jede Landingpage einen mehr oder der weniger langen Bereich, in dem die Eingaben des Besuchers aufgenommen werden, zB. nur die E-Mail-Adresse, oder Name und Anschrift (bei Anforderung von schriftlichem Informationsmaterial).

Solche Bereiche für Nutzer-Eingaben werden auf einer Website üblicherweise mittels Formularen umgesetzt. Dabei muss – gerade bei einer Landingpage – nicht nur penibel auf ein perfektes Formular-Design geachtet werden, sondern das Formular muss auch technisch sauber funktionieren und unter Usability-Gesichtspunkten einwandfrei umgesetzt werden.

💡 Formular-Optimierung von OnlineMarketer.de

In unserer Erstellung einer Landingpage zum Festpreis ist eine entsprechende Formular-Gestaltung bereits enthalten. Gerne unterstützen unsere Experten Sie auch bei den sonstigen Formularen auf Ihrer Website mit einer Formular-Optimierung zum Festpreis.

Unbedingt widerstehen sollten Sie auf einer Landingpage der Versuchung, mehr als nur die absolut notwendigen Daten des Besuchers abzufragen, da dies ansonsten die Conversion negativ beeinflusst.

11. Design festlegen

In einem weiteren Schritt müssen Sie festlegen, wie die Landingpage gestaltet werden soll, also das konkrete Design dafür bestimmen.

Eine Landingpage sollte unbedingt auf „mutiges“ oder ungewöhnliches Design verzichten: Design-Spielereien ohne Nutzen und Funktionalität, denen viele Webdesigner leider erliegen, haben auf einer Landingpage nichts verloren – diese sollte auf jeden Fall schlicht und einfach designt werden. Das Conversion-Ziel steht absolut im Vordergrund und alles, auch Design-Aspekte, hat sich dem unterzuordnen!

Glücklicherweise gibt es mittlerweile etliche gut getestete Landingpage-Vorlagen, auf die man zurückgreifen kann (hierzu gleich mehr). Wenn Sie die Landingpage selbst gestalten, dann achten Sie beim Landingpage-Design unbedingt auf gute Usability und ausreichend Weißraum zwischen deren verschiedenen Bereichen.

12. Landingpage bauen

Nun geht es endlich an das Erstellen der Landingpage. Hierbei haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bauen die Landingpage komplett selbst, oder greifen auf entsprechende Vorlagen bzw. externe Landingpage-Tools zurück. Beide Varianten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Wenn Ihre Website mit WordPress betrieben wird, so können Sie dafür Landingpage-Vorlagen nutzen, denn es gibt für WordPress eine Menge entsprechender Themes und Plugins, mit denen man eine Landingpage selbst erstellen kann.

Bekannte Landingpage-Tools sind:

13. SEO-Aspekte der Landingpage beachten

Im Normalfall besteht eine Landingpage isoliert, das heißt losgelöst von der restlichen Website. Dies ist auch logisch, denn sie wird ja nur für einen ganz bestimmten Zweck eingerichtet und der Traffic darauf kommt in aller Regel von extern, meist im Rahmen einer bezahlten Werbung, mit einem dortigen Link zur Landingpage.

Dennoch sollte auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Landingpage zumindest mitgedacht werden, indem die Meta-Tags „title“ und „description“ sorgfältig gewählt werden und außerdem die Landingpage bei Google angemeldet wird.

Hierzu sollten Sie (mindestens) auf einer bereits vorhandenen Seite Ihrer Internet-Präsenz einen Link zur Landingpage einbauen und anschließend die betreffende(n) Seite(n) mit dem Link bei der Google Search Console zur Indexierung anmelden. So wird ein gewisser Linkjuice an die Landingpage vererbt und diese wird auch von Google indexiert, womit Sie potentiell auch zusätzlichen Traffic darauf, über die organische Google-Suche, erhalten.

14. Danke-Seite berücksichtigen

Damit die Landingpage ihr Ziel erfüllt, bei möglichst vielen Besuchern eine Conversion zu erreichen, hat jede Landingpage ein Response-Element, also einen Bereich, über den der Besucher mit der Seite interagieren kann. Meist wird dies durch ein Formular gelöst, wo der Nutzer zum Beispiel seine E-Mail-Adresse oder seine Kontaktdaten einträgt, um damit schriftliches Infomaterial anzufordern.

Sobald der Nutzer konvertiert, also ein solches Formular ausfüllt und abschickt, erscheint üblicherweise eine Folgeseite („Thank you“-Page). Hier wird oft versäumt, diese sinnvoll zu nutzen, was gerade bei einer Landingpage geboten ist. Wir haben dazu in einem Artikel auf unserem Online-Marketing-Blog einiges geschrieben, weshalb wir hiermit dorthin verweisen (Die besten Tipps und Tricks zum Online-Marketing – 16 Maßnahmen, die wirken – dort unter Punkt Nr. 2).

Landingpage-Erstellung zum Festpreis

Unsere Experten erstellen für Sie eine professionelle Landingpage, passend zu Ihrer Zielgruppe und den Conversion-Zielen der Landingpage – zum Festpreis.

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