Die besten Tipps und Tricks zum Online-Marketing – 16 Maßnahmen, die wirken

Durch unsere tägliche Beratung im Online-Marketing wissen wir, dass es für den Erfolg im Online-Marketing auf die Summe von vermeintlichen Kleinigkeiten ankommt – erst die Kombination vieler Tipps, Tricks und Best Practices auf allen Ebenen sichert den Erfolg der eigenen Website und bei Social Media. Wir haben Ihnen daher einige solcher Tipps und Tricks zum Online-Marketing zusammengestellt – mit den nützlichen Praxistipps, die Sie direkt umsetzen können, verbessern Sie schnell und nachhaltig Ihre Ergebnisse im Internet-Marketing.

Lesezeit: 13 Minuten

Blog zum Online-Marketing

Dieser Artikel erscheint in unserem Blog zum Thema Online-Marketing. Dort finden Sie weitere interessante Artikel rund um Online-Marketing und eine optimale Internet-Strategie.

  • Tipp Nr. 1 – Virtuelle Assistenten im Online-Marketing einsetzen
  • Tipp Nr. 2 – "Thank You-Pages" sinnvoll nutzen
  • Tipp Nr. 3 – Embedding von externen Inhalten
  • Tipp Nr. 4 – Thumbnails bei YouTube-Videos richtig nutzen
  • Tipp Nr. 5 – Facebook-Gruppe für den eigenen Podcast
  • Tipp Nr. 6 – Eigene SlideShare-Präsentation(en) erstellen
  • Tipp Nr. 7 – Round-Up-Posts erstellen und veröffentlichen
  • Tipp Nr. 8 – Optimieren Sie Ihre "About Us-Page"
  • Tipp Nr. 9 – Newsletter-Anmeldungen für Sales und Netzwerk-Aufbau nutzen
  • Tipp Nr. 10 – Meta-Tags für "Title" und "Description" optimieren und aktualisieren
  • Tipp Nr. 11 – Facebook-Gruppe betreiben und mit Facebook-Seite verknüpfen
  • Tipp Nr. 12 – Mehrere YouTube-Kanäle betreiben
  • Tipp Nr. 13 – Wichtige E-Mails nicht im HTML-Format verschicken
  • Tipp Nr. 14 – Interne Verlinkungen regelmäßig aktualisieren
  • Tipp Nr. 15 – Auf relevanten Blogs kommentieren
  • Tipp Nr. 16 – Auf Landingpage mitteilen, für wen es nicht passt

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Wir unterstützen Sie mit unseren Festpreis-Paketen rund um Online-Marketing und Internet-Strategie – wählen Sie daraus Experten-Hilfe, wo Sie diese benötigen. Gerne helfen wir auch dabei, die folgenden Tipps individuell für Sie umzusetzen.

Tipp Nr. 1 – Virtuelle Assistenten im Online-Marketing einsetzen

Gerade im Online-Marketing gibt es viele wiederkehrende Routine-Aufgaben zu erledigen, wie beispielsweise das Formatieren von Bildern für Social Media Posts, die Moderation einer Facebook-Gruppe oder das Erstellen von Blogposts oder Artikelbeschreibungen für einen Online-Shop. Lagern Sie diese an einen Virtuellen Assistenten aus und entlasten sich so von zeitraubendem Tätigkeiten, die Sie von Ihrem Kerngeschäft ablenken.

Ein weiterer Grund für den Einsatz von Virtuellen Assistenten im Online-Marketing ist, dass Sie sich damit auch gezielt Expertise in einzelnen Bereichen günstig einkaufen können.

Wenn Sie beispielsweise einen – darauf spezialisierten – Virtuellen Assistenten für die Erstellung von Infografiken beschäftigen, delegieren Sie damit nicht nur diese Arbeit und entlasten sich hierdurch, sondern profitieren auch vom Experten-Wissen des eingesetzten Virtuellen Assistenten, der besonders gelungene Arbeit abliefert, weil er das dafür notwendige Fachwissen besitzt und viel Erfahrung hat.

Mehr zum Thema:

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Tipp Nr. 2 – "Thank You-Pages" sinnvoll nutzen

Beim Betrieb von Websites gibt es eine Menge sogenannter "Thank you"-Pages, also Seiten, die erscheinen, nachdem der Nutzer eine Aktion ausgeführt hat.

Beispiele:

  • nach dem Eintrag der E-Mail-Adresse (nach der Anmeldung für einen E-Mail-Newsletter)
  • nach dem Absenden eines Kontaktformulars
  • nach dem Anfordern von Infomaterial über ein Formular
  • nach dem Kauf im Online-Shop
  • nach Registrierung auf der Website

Meist werden solche "Danke-Seiten" nicht genutzt, indem dort nur ein knapper Hinweis wie "Vielen Dank für Ihren Einkauf" oder „Danke für Ihre Anfrage“ platziert wird. Damit wird wertvolles Potential verschenkt, denn der Nutzer hat ja gerade erst bewiesen, Interesse zu haben und ist somit ein "warmer Kontakt" bzw. sogar schon Käufer / Kunde bzw. Nutzer (nach einer Registrierung).

Daher sollten stattdessen auf derartigen Seiten – zum jeweiligen Kontext passende – sinnvolle weiterführende Hinweise bzw. zusätzliche Angebote eingebaut werden.

So könnten auf der Seite, die nach dem Bestätigen eines Kaufs im Online-Shop erscheint, zu den ausgewählten, gerade gekauften Produkten weitere dazu passende, ergänzende Produkte angeboten werden, die dem Kauf direkt hinzugefügt werden können. Oder es könnte ein Rabatt-Gutschein für den nächsten Kauf angeboten werden.

Oder angenommen, der Nutzer hat über ein Formular gerade Infomaterial angefordert, dann könnte auf der daraufhin erscheinenden Seite ein Foto des zuständigen Mitarbeiters samt Kontaktangaben (E-Mail / Telefonnummer) dargestellt und der Nutzer ermuntert werden, für weitere Informationen direkt Kontakt aufzunehmen.

Das bietet sich insbesondere bei hochpreisigen und erklärungsintensiven Produkten oder Dienstleistungen an und erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit deutlich, da der potentielle Kunde noch in dem Moment, in dem er selbst aktiv nach einer Problemlösung gesucht hat, Unterstützung erfährt und diesem Stadium seines hohen Interesses weiterführende Hilfe angeboten bekommt.

Lasse Sie daher das Potential von Danke-Seiten nicht ungenutzt, sondern bauen dort jeweils passende Informationen und Angebote ein!

Gerne beraten wir Sie diesbezüglich.

Tipp Nr. 3 – Embedding von externen Inhalten

Der eigene Blog ist weiterhin ein zentraler Anker im Content Marketing. Allerdings ist es nicht einfach, ständig interessante Inhalte dafür zu produzieren. Hat man zudem den Anspruch, diese auch mit passenden Bildern, Grafiken und Videos zu ergänzen, so wird es auch noch teuer, denn deren Erstellung ist zeitaufwendig und geht ins Geld.

Beidem kann durch das sogenannte „Embedding“ von externen Inhalten abgeholfen werden. Damit ist das Einbetten von Bildern, Grafiken oder Videos von externen Urhebern auf der eigenen Seite gemeint, die solche externen Content-Produzenten (Urheber) zuvor auf eine derartiges Embedding ermöglichenden Plattformen (das sind eigentlich alle relevanten Dienste wie beispielsweise Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, Slideshare etc.) hochgeladen haben, zB. in Form eines YouTube-Videos oder eines Instagram-Posts.

Die Plattformen bieten eine bequeme und einfach zu handhabende Embedding-Funktion an: Meist muss man nur den entsprechenden Beitrag (also zB. das jeweilige YouTube-Video oder einen Instagram-Post) auswählen und kann sich dann den Embedding-Code automatisch erzeugen lassen, den man anschließend nur noch auf der eigenen Seite an passender Stelle einfügen muss – und schon erscheint der ausgewählte Inhalt (auch) dort.

Das Embedding hat übrigens auch den Vorteil, dass dies rechtlich sicher ist, denn während das einfache Kopieren von Fremd-Inhalten einen klaren Urheberrechtsverstoß darstellt, ist das Verwenden via Embedding zulässig, wie inzwischen höchstrichterlich geklärt ist.

Doch wie kann man fremde Inhalte externer Urheber mittels Embedding in der Praxis nutzen?

Praxisbeispiel 1
Angenommen, Sie haben einen Online-Shop für Fitness-Geräte. Dann schreiben Sie einen für Ihre Zielgruppe nützlichen Blogartikel, der die unterschiedlichen Geräte-Arten vorstellt und suchen sich dazu passende YouTube-Videos (zB. von den Geräte-Herstellern) aus, die Sie kommentierend einbetten (also zu dem Video jeweils kurz beschreiben, was darin zu sehen ist).

Praxisbeispiel 2
Angenommen, Sie sind Hersteller von Autotuning-Teilen – dann suchen Sie auf Instagram nach Personen, die ihre Teile an ihrem Auto präsentieren, und zeigen diese auf ihrer Seite, indem Sie entsprechende Posts einbetten. Hierdurch werden Ihre Produkte besonders authentisch und mit der Bildsprache Ihrer Zielgruppe präsentiert.

Praxisbeispiel 3
Angenommen, Sie sind Anwalt – dann betten Sie in einem Blogartikel zu einer Gesetzesänderung den entsprechenden Tweet des Justizministeriums ein, mit dem auf das Inkrafttreten eines neuen Gesetzes hingewiesen wird.

Praxisbeispiel 4
Angenommen, Sie betreiben einen kleinen unabhängigen Buchverlag – dann fügen Sie einem Autorenporträt auf Ihrer Website auch ein YouTube-Video hinzu, das den betreffenden Autor bei einer aufgezeichneten Lesung zeigt.

Sie sehen selbst: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und mit Content-Embedding lassen sich viele Artikel mit interessanten und nützlichen Inhalten anreichern, sowie das eigene Content Marketing bereichern und für die Nutzer aufwerten.

Das Einbetten hat auch positive Aspekte für SEO (Suchmaschinenoptimierung), denn durch sinnvolle und nützliche eingebettete Inhalte steigt zum einen die Verweildauer von Besuchern auf der Webseite (was ein positives Signal für Suchmaschinen ist), zum anderen hilft der eingebettete Inhalt der Suchmaschine weiter, Inhalt und Ausrichtung Ihrer Seite zu verstehen.

Gerne unterstützen wir Sie durch Erstellung einer Content Marketing-Strategie und berücksichtigen dabei auch, welche Embedding-Szenarien sich für ihr eigenes Content Marketing nutzen lassen.

Tipp Nr. 4 – Thumbnails bei YouTube-Videos richtig nutzen

Wenn Sie bereits umfassend Online-Marketing betreiben, haben Sie bestimmt auch schon einen eigenen YouTube-Kanal. Dabei sollten Sie unbedingt auf sorgfältig ausgewählte und umgesetzte Thumbnails für Ihre Videos achten.

Darunter versteht man die Standbilder, die als Startbild für die einzelnen Videos eingeblendet werden und die auch erscheinen, sofern Ihr Video den Youtube-Nutzern in den Video-Vorschauen bzw. Empfehlungen angezeigt werden, zusammen mit dem Titel des Videos.

Viele machen dabei den Fehler, entweder gar kein Thumbnail für das Video zu erstellen bzw. diesem zuzuordnen, oder aber lediglich den Video-Titel in einer hastig erstellten, simplen Grafik zu wiederholen und als Thumbnail dafür zu verwenden. Damit werden Potentiale verschenkt und die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer das Video aufrufen (anklicken), sinkt!

Ein von der Bildaussage und / oder dem darin enthaltenen Text passendes Thumbnail kann dem Nutzer nicht nur weitere Informationen darüber liefern, was ihn in dem Video erwartet, sondern sorgt auch dafür, dass die gewünschte Zielgruppe das Video vermehrt anklickt und dann auch länger ansieht, was zudem dem YouTube-Algorithmus positive Signale sendet.

Das Thumbnail sollte daher den Titel nicht einfach nur wiederholen, sondern sinnvoll ergänzen und zum Anklicken des Videos animieren, allerdings ohne den Nutzer dabei in die Irre zu führen durch die üblichen nervigen Clickbait-Strategien.

So könnte das Thumbnail Call-to-Action-Aufforderungen (als Text) enthalten, Ihren Markennamen bzw. Ihr Marken-Logo enthalten, oder ein Bild aufweisen, das attraktiv, passend und Neugier weckend ist. Auch eine Kombination davon kann funktionieren, zB. Ihr Marken-Logo auf einem guten Bild, auf dem noch ein den Video-Titel stützender Text-Slogan enthalten ist.

Tipp Nr. 5 – Facebook-Gruppe für den eigenen Podcast

Viele Online-Marketer betreiben inzwischen einen eigenen Podcast. Unser diesbezüglicher Tipp ist, dass Sie dazu auch eine eigene Facebook-Gruppe erstellen (die wiederum mit Ihrer Facebook-Seite verknüpft sein sollte, siehe dazu unseren gesonderten Tipp) – also eine Facebook-Gruppe speziell für Ihren Podcast.

In einer solchen Facebook-Gruppe können Sie zB.:

  • auf neue Podcast-Folgen hinweisen, dh. diese ankündigen
  • Podcast-Gäste vorstellen
  • sich mit den Podcast-Hörern austauschen bzw. diese untereinander diskutieren lassen, was auch die Hörerbindung steigert (Community-Building)
  • die Hörerschaft befragen, welche Inhalt sie im Podcast hören möchten
  • nach jeder Podcast-Episode auf eine Transkription (samt hilfreicher, in der Episode erwähnten Ressourcen, zB. Links zu weiterführenden Informationen) verweisen

Tipp Nr. 6 – Eigene SlideShare-Präsentation(en) erstellen

Erstellen Sie für Ihre Zielgruppe nützliche und informative Präsentationen bei SlideShare, die Sie anschließend auf Ihrer Website einbetten und auch bei SlideShare selbst der Öffentlichkeit zugänglich machen.

So können Sie auf sich bzw. Ihr Unternehmen aufmerksam machen, neue Besucher auf Ihre Online-Präsenzen (Website / Social Media) ziehen und sich in Ihrer Branche persönlich oder als Marke profilieren. Eigene SlideShare-Präsentationen sind somit auch ein Baustein für Ihr Content Marketing.

Gerne unterstützen wir Sie mit einer Content Marketing-Strategie zum Festpreis.

Tipp Nr. 7 – Round-Up-Posts erstellen und veröffentlichen

Eine interessante Strategie für Blogs im Rahmen des Content Marketing sind sogenannte "Round-Up-Posts". Darunter versteht man das Befragen von mehreren Experten, Influencern oder Prominenten zu einem festgelegten Thema, das zum eigenen Unternehmen und dessen Zielgruppe passt,

Die beteiligten Personen werden im Round-Up-Post namentlich mit einem Kurzprofil und in der Regel auch mit Foto) präsentiert und bekommen auch einen Link zu ihrer Website, zum Social Media-Profil oder zu XING / LinkedIn.

Die Vorteile solcher Round-Up-Posts sind:

  • Sie schaffen damit interessanten, nützlichen Content
  • Sie positionieren sich durch die Befragung interessanter Personen selbst als Anlaufstelle für Experten-Rat
  • Die Befragten teilen meist den Link zum fertigen Round-Up-Post, in dem sie enthalten sind, auf ihrer eigenen Website und / oder bei Social – dies sorgt für zusätzlichen Traffic und potentiell Neukunden
  • Der Round-Up-Post ist noch lange "Futter" für spätere Social Media-Posts (so können Sie Ausschnitte daraus, zB. Zitate, als einzelne Posts bringen und darin jeweils auf den Round-Up-Post verweisen)

Beispiele für derartige Round-Up-Posts ..

Praxisbeispiel 1
Angenommen, Sie betreiben einen Online-Shop für gebrauchte Designer-Möbel. Dann befragen Sie einige Möbel-Restaurateure, wie man am besten ein wertvolles Möbelstück pflegt und kleine Mängel selbst ausbessern kann und stellen die Antworten in einem Round-Up-Post zusammen.

Praxisbeispiel 2
Angenommen, es gibt eine wichtige Gesetzesänderung, die Ihre Branche stark betrifft. Dann stellen Sie einigen darauf spezialisierten Rechtsanwälten drei bis fünf kurze Fragen zum richtigen Umgang damit, bezogen auf Ihre Branche bzw. Zielgruppe, und basteln daraus einen Round-Up-Post.

Praxisbeispiel 3
Angenommen, Sie sind Hotelbetreiber – befragen Sie einige Reiseblogger, die sich auf die betreffende Region spezialisiert haben, zu Ausflugstipps in der Nähe des Hotels und stellen diese anschließend in einem Round-Up-Post zusammen.

Gerne können wir Sie bei der Planung und Durchführung von Round-Up-Posts unterstützen, im Rahmen unserer Beratung zum Online-Marketing oder Virtuellen Assistenz.

Tipp Nr. 8 – Optimieren Sie Ihre "About Us-Page"

So gut wie jede Website weist den Menüpunkt "Über uns" auf und sollte das auch. Das ist die sogenannte "About Us-Page", auf der Besucher etwas über das Unternehmen erfahren können.

Viele Besucher sehen sich auch tatsächlich diese "Über uns"-Seiten an, in der Hoffnung, dort mehr zu erfahren und anhand der dortigen Informationen entscheiden zu können, ob das Unternehmen bzw. dessen Angebot nützlich sein könnte und das dahinterstehende Unternehmen auch seriös und vertrauenerweckend erscheint.

Allerdings vernachlässigen viele Website-Betreiber diese wichtige Seite, indem sie dort entweder nur sehr spärliche Informationen bieten oder aber nur übliches, eigenbezogenes Marketing-Bla-Bla bringen.

Eine gute "Über uns"-Seite sollte jedoch viel mehr leisten, vor allem:

  • mit Storytelling arbeiten, zB. über eine kurze, persönlich gehaltene Gründergeschichte
  • eine Timeline des Unternehmens nennen (Gründungsjahr / Meilensteine)
  • vertrauensbildende Signale aufweisen (zB. Verweis auf Teilnahme an Messen, ggf. gewonnene Auszeichnungen, Mitgliedschaften in Branchenvereinigungen, Zertifizierungen usw.)

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Tipp Nr. 9 – Newsletter-Anmeldungen für Sales und Netzwerk-Aufbau nutzen

Alle ambitionierten Online-Marketer bieten auch einen eigenen E-Mail-Newsletter an.

Unser diesbezüglicher Tipp ist, sich die einzelnen Newsletter-Anmeldungen – also die konkreten E-Mail-Adressen, die von den Website-Besuchern dabei angeben werden – möglichst zeitnah nach der Anmeldung anzuschauen und zu prüfen, ob sich daraus konkrete Namen und ggf. Firmen ableiten lassen.

Oft werden zwar E-Mail-Adressen angegeben, die darauf keinen Rückschluss erlauben (wie zB. "micky31mausilein@gmail.com" oder ähnliches), andererseits aber verwenden auch viele – insbesondere im Business-Umfeld – eine professionelle E-Mail-Adresse, die eine solche Zuordnung ermöglicht.

Meldet sich beispielsweise "heinermann@heinermann-wassertechnik-gmbh.de" (fiktives Beispiel) für den Erhalt des Newsletters an, so ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dahinter eine Frau oder Herr Heinermann verbirgt und gleichzeitig auch Inhaber/in oder Geschäftsführer/in der Firma „Heinermann Wassertechnik“ ist.

Und würde die E-Mail-Adresse (um im Beispiel zu bleiben) "lehmann@heinermann-wassertechnik-gmbh.de" lauten, so könnte oft schon über eine simple Google-Suche oder einer Recherche bei XING oder LinkedIn herausgefunden werden, welche Funktion die betreffende Person bei der Firma inne hat (zB. Marketing-Leiter/in oder Einkäufer/in).

Anschließend können die so identifizierten Personen direkt vom eigenen Vertrieb kontaktiert werden. Dies eignet sich natürlich hauptsächlich im Business-to-Business-Umfeld, das heißt wenn Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen sich nicht an private Konsumenten, sondern gewerblich an andere Firmen richten.

Mit dieser Vorgehensweise können Sie Ihren Verkauf wirkungsvoll unterstützen, indem Sie Ihrer Sales-Abteilung kontinuierlich warme Leads zuführen, die direkt im Anschluss an ihre Newsletter-Anmeldung namentlich identifiziert und angesprochen werden können, z.B. via Sales-Telefonat oder eine Ansprache bei XING oder LinkedIn.

Dies hat auch den Vorteil, dass man sich damit bei Akquise-Telefonaten rechtlich gesehen etwas mehr absichert, denn eigentlich sind Akquise-Anrufe in Deutschland selbst im gewerblichen Umfeld unzulässig. Es gilt allerdings eine Ausnahme: Wenn mit dem mutmaßlichen Einverständnis des Angerufenen oder dass dieser dem Anruf zumindest positiv gegenüber stehen könnte, gerechnet werden kann, und dafür sachliche Anhaltspunkte vorliegen.

Hier könnte im Zweifel mit dessen Abonnieren des Newsletters argumentiert werden. Meldet sich also beispielsweise die o.g. Person der Firma „Heinermann Wassertechnik“ für den Newsletter auf der Website einer Firma an, die Wasserpumpen vertreibt und besteht der (auf der Website dabei angekündigte) Inhalt des Newsletters aus Angeboten für rabattierte Produkte im Bereich Wassertechnik, so dürfte ein zeitnaher Anruf, mit dem derartige, passende Angebote unterbreitet werden, vermutlich zulässig sein. Führen Sie dazu sicherheitshalber aber auch eigene Recherchen durch oder konsultieren einen Anwalt.

Gerne unterstützen wir Sie beim E-Mail-Marketing mit folgenden Leistungen:

Tipp Nr. 10 – Meta-Tags für "Title" und "Description" optimieren und aktualisieren

Eine ebenso simple wie wirksame SEO-Maßnahme ist das Optimieren der Meta-Tags "title" und "description".

Dennoch werden beide oft vernachlässigt (vermutlich weil sie nicht direkt sichtbar sind auf der Seite), indem sie nur hastig und mit nicht durchdachten Worten gefüllt werden, wodurch wertvolles Potential für das Suchmaschinenmarketing (SEO) verschenkt wird.

Achten Sie daher unbedingt darauf, sowohl das "title"-Tag sowie das "description"-Tag mit passendem Text zu füllen. Von größter Wichtigkeit ist vor allem das "title"-Tag, denn insbesondere dieses liefert dem Google-Algorithmus Signale, wofür die Seite steht und wird meist auch in den SERP (Search Engine Results Page – also die Ergebnis-Seite, die nach Eingabe eines Suchbegriffs als Trefferliste angezeigt wird) als Überschrift des Treffers dem suchenden Nutzer angezeigt.

💡 Unser Praxistipp

Selbst wenn Sie der Meinung sind, gute Texte dafür entwickelt zu haben – schauen Sie sich dennoch in regelmäßigen Abständen Ihre Wortwahl an, denn im Zeitablauf mag sich die Ausrichtung Ihrer Website bzw. der betreffenden Seite geändert haben, zB. wenn deren Inhalte aktualisiert worden sind; entsprechend sollten dann auch die Texte beider Meta-Tags angepasst werden.

Auch bekommen Sie mit der Zeit ein immer besseres Gefühl für optimale Texte für die beiden Meta-Tags. Hinzu kommt, dass Google hin und wieder die in den SERP angezeigte Länge der Tag-Inhalte ändert. Auch dies sollten Sie beobachten und ggf. eingreifen!

Tipp Nr. 11 – Facebook-Gruppe betreiben und mit Facebook-Seite verknüpfen

Facebook-Gruppen sind die neuen Facebook-Seiten! So könnte man es vielleicht sagen, denn angesichts mittlerweile verschwindend geringer organischer Reichweite und damit kaum noch vorhandener Sichtbarkeit von Facebook-Seiten hat die Bedeutung von Facebook-Gruppen zugenommen.

Dort lässt sich auch ein viel höheres Engagement der Nutzer erreichen und eine gut laufende Facebook-Gruppe bildet mit der Zeit eine treue Community.

💡 Unser Praxistipp

Anfangs konnte man Facebook-Gruppen nur mit einem persönlichen Profil gründen. Mittlerweile kann jedoch auch eine Facebook-Seite eine Facebook-Gruppe erstellen, wodurch diese der betreffenden Facebook-Seite zugeordnet wird. Dies hat vor allem den Vorteil, dass Sie dann unter ihrem Facebook-Seiten-Namen in der Gruppe auftreten und posten können, was Ihrem Branding hilft und der Seite neue Besucher und Fans beschert. Achten Sie daher unbedingt darauf, die Facebook-Gruppe mit Ihrer Facebook-Seite zu verknüpfen.

Tipp Nr. 12 – Mehrere YouTube-Kanäle betreiben

Der eigene YouTube-Kanal sollte sich auf Inhalte beschränken, die für die Zielgruppe interessant sind und nur entsprechende Videos dort zur Verfügung stellen. Bei einer sehr engen Zielgruppe ist das kein Problem – doch sprechen viele Unternehmen ja parallel mehrere, klar abgrenzbare Zielgruppen an.

So hat zum Beispiel ein Modelabel sowohl weibliche als auch männliche Kunden, eine Kosmetik-Marke bietet vielleicht Rasierschaum ebenso wie Damen-Haarfärbemittel an, oder ein Architekturbüro hat sich auf die Konzeption von individuellen Swimmingpools, aber auch den Umbau von alten Bauernhäusern spezialisiert.

Derartige Unternehmen sollten mehrere YouTube-Kanäle parallel betreiben, welche die jeweilige Zielgruppe mit passenden Videos nur jeweils auf dem zugehörigen Kanal ansprechen – statt die Videos für beide Zielgruppen auf nur einem Kanal zu vermengen.

Praxisbeispiel 1
Ein Modelabel betreibt zwei YouTube-Kanäle – einen für die weibliche Zielgruppe, und einen zweiten für die männliche.

Praxisbeispiel 2
Ein Reiseveranstalter, der sich auf Abenteuer-Reisen in Afrika als auch Südamerika spezialisiert hat, richtet zwei YouTube-Kanäle ein: Einer setzt die Reisemöglichkeiten in Afrika mit entsprechenden Videos in Szene, und der andere diejenigen in Südamerika.

Praxisbeispiel 3
Ein Online-Shop für Haustier-Möbel kann mehrere Kanäle betreiben, so zB. jeweils getrennte für Katzen und Hunde.

Mit dieser Strategie wird vermieden, dass der einzige YouTube-Kanal durch unklare Ausrichtung verwässert und Abonnenten verliert, die ansonsten regelmäßig Videos zu sehen bekämen, die für sie nicht relevant sind.

Langfristig erhöht diese YouTube-Strategie sowohl die Zahl der Abonnenten als auch deren Verweildauer als Abonnenten. Zudem wird die Zuschauer-Bindung an den Kanal gestärkt, weil die einzelnen Kanäle als wesentlich interessanter – weil passender – wahrgenommen werden.

Tipp Nr. 13 – Wichtige E-Mails nicht im HTML-Format verschicken

Jedes E-Mail-Marketing und jede einzelne E-Mail, die in Richtung von potentiellen Interessenten oder Kunden geschickt wird, sieht sich dem grundsätzlichen Problem der sogenannten Deliverability ausgesetzt. Denn es ist keineswegs sicher, dass sämtliche E-Mails auch tatsächlich den Empfänger erreichen.

Dies liegt daran, dass die E-Mail-Provider (wie zB. Gmail) die eingehenden E-Mails nach eigenen, internen Kriterien bewerten und etliche E-Mails anhand dessen automatisch in den Spam-Ordner des Empfängers (oder den „Promotion Tab“ bei Gmail) einsortiert werden, wo sie leicht übersehen werden – oder diesem gar nicht erst zugestellt werden.

Untersuchungen haben ergeben, dass traditionelle E-Mails im reinen Textformat gegenüber E-Mails im HTML-Format eine etwas bessere Zustellrate haben. Hinzu kommt, dass sie höhere Öffnungsraten und bessere Klickraten (dh. mehr Empfänger klicken auf Links, die in den Mails enthalten sind) haben. Daher sollten Sie ausgewählte E-Mails, bei denen Zustellung, Öffnung und Klickraten besonders wichtig sind, besser nicht im HTML-Format, sondern im Text-Format verschicken.

Das wären vor allem:

  • E-Mails nach einer Registrierung, in denen ein Bestätigungslink geklickt werden muss, um die Registrierung abzuschließen
  • E-Mails, die der Nutzer erhält, nachdem er einen Newsletter abonniert hat und in denen er im Rahmen des Double-Opt-in-Verfahrens zunächst einen Bestätigungslink anklicken muss, um endgültig in den Verteiler aufgenommen zu werden.

Mehr zum Thema:

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Tipp Nr. 14 – Interne Verlinkungen regelmäßig aktualisieren

Gute interne Verlinkungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Da eine Website sich im Laufe der Zeit beständig verändert und erweitert, sollten Sie deshalb regelmäßig auch ihre internen Verlinkungen entsprechend anpassen, indem Sie die internen Links nach Bedarf sinnvoll umbenennen, mit neuen Link-Zielen versehen, sowie ältere Inhalte mit neueren verlinken – und umgekehrt.

Tipp Nr. 15 – Auf relevanten Blogs kommentieren

Die guten alten Blog-Kommentare sind durch den Erfolg der großen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. etwas in den Hintergrund gerückt – spielt sich doch mittlerweile ein Großteil der öffentlichen Online-Diskussionen dort – und nicht mehr wie früher in den Kommentar-Bereichen von Online-Blogs auf Websites – ab.

Doch auch weiterhin finden auf Blogs noch viele interessante Diskussionen statt, in Form von Kommentaren unterhalb der einzelnen Blog-Artikel. Und gerade dadurch, dass die Beteiligung dort aufgrund von Social Media in den letzten Jahren zurückgegangen ist, bieten sich Online-Marketern Chancen, denn auch die Signal-to-Noise-Ratio bei Blog-Kommentaren ist damit parallel dazu zurückgegangen und man hat wieder mehr Chancen, mit eigenen Kommentaren wahrgenommen zu werden.

Durch das sinnvolle Kommentieren in ausgewählten Blogs durch nützliche, Wert stiftende Kommentare, die den anderen Blog-Besuchern und Kommentar-Lesern einen echten Mehrwert bieten, und nicht bloß platte Eigenreklame sind, kann man auf sich bzw. das eigene Unternehmen auch weiterhin aufmerksam machen und neue Besucher für die eigene Website gewinnen.

Denn weiterhin lassen es die meisten Blog-Betreiber zu, dass dort Kommentierende neben ihrem Namen auch einen Firmen-Namen sowie einen Link platzieren, zumindest im Bereich, in dem der Urheber des Kommentars erscheint.

Das Einfügen von Links in den Kommentar selbst wird jedoch meist nicht gern gesehen oder sogar unterbunden Doch zumindest das Nennen des eigenen Namens und der eigenen Internet-Adresse, unverlinkt, durch Schreiben von

Vorname Zuname
eigene-website.de

am Ende des Beitrags wird in der Regel akzeptiert.

💡 Unser Praxistipp

Erstellen Sie zunächst eine Liste von Blogs, die für Ihre Branche relevant sind bzw. wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Danach abonnieren Sie die gefundenen Blogs in einem RSS-Reader und rufen diesen regelmäßig ab. Daraufhin werden Ihnen dort die neuen Blogartikel in den betreffenden, abonnierten Blogs angezeigt – sortiert nach Erscheinungszeit, übersichtlich anhand deren Überschrift (Titel).

So können Sie gezielt und auswählen, wo Sie zeitnah kommentieren und sehen auf einen Blick, was sich in ihrer Blog-Liste tut – statt mühselig die einzelnen Blogs aufzusuchen und zu schauen, ob dort neue Artikel zum Kommentieren erschienen sind.

Mit dieser Strategie erscheint Ihr Kommentar auch möglichst weit oben und wird deshalb auch langfristig mehr gelesen, da die Kommentar-Bereiche in der Regel die erste Kommentare oben anzeigen und später hinzukommende Kommentare darunter angefügt werden, was die Wahrscheinlichkeit senkt, dass Sie von den Blog-Lesern noch wahrgenommen werden (wenn Sie erst spät kommentieren).

Tipp Nr. 16 – Auf Landingpage mitteilen, für wen es nicht passt

Eine Landingpage hat ein bestimmtes Conversion-Ziel. Und hierfür wird das eigene Angebot natürlich möglichst positiv dargestellt, in einer Art und Weise und Wortwahl, die möglichst viele potentielle Interessenten ansprechen und überzeugen soll.

Ein psychologisch wirksamer Trick ist es allerdings, in Abweichung von diesem Standard explizit zu nennen, für wen das zugrunde liegende Angebot nicht passt. Dies wirkt authentisch und ehrlich und lässt Sie in einem positiven Licht dastehen – nämlich als Unternehmen, das von sich aus offen legt, dass es eben nicht für jeden sinnvoll ist, das Angebot zu nutzen!

Als weiterer Effekt fühlen sich diejenigen Besucher der Landingpage, die zur nicht genannten Gruppe gehören (also derjenigen, der abgeraten wird), umso mehr bestärkt, dass es für sie wirklich sinnvoll ist, das Angebot zu nutzen.

Gerne unterstützen wir Sie durch die professionelle Erstellung einer Landingpage zum Festpreis.

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Wählen Sie aus unseren Festpreis-Paketen rund um Online-Marketung und Internet-Strategie Unterstützung, wo Sie diese benötigen. Gerne unterstützen unsere Experten Sie auch bei der Umsetzung der Tipps auf dieser Seite.

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